Der Verwaltungsrat der Hockey Club Lugano AG hat die vergangene sportliche Saison 2018/2019 des Fanionteams, die mit dem verfrühten Ausscheiden in den Playoff-Viertelfinals endete, eingehend analysiert.

Nachdem am letzten Dienstag über die Positionen des Trainergespanns Greg Ireland sowie Jussi Silander informiert wurde, wurde nun auch die Arbeit von Sportchef Roland Habisreutinger gründlich unter die Lupe genommen, der seine Tätigkeit im November 2009 beim HC Lugano startete.

Die langen Überlegungen haben zum Schluss geführt, dass die Zusammenarbeit, zwischen dem HCL und Roland Habisreutinger, ebenso beendet wird und ab sofort die Suche nach einem neuen Sportchef angelaufen ist. Der aktuelle Sportchef garantiert eine einwandfreie Übergabe seiner Position mit den entsprechenden Aufgaben.

Die Person von Roland Habisreutinger hat in den letzten Jahren die Fans, Medien und die öffentliche Meinung oft polarisiert. Unabhängig von den sportlichen Zielen unter seiner Führung und den individuellen Meinungen jedermanns in Bezug auf seine Transfertätigkeiten spricht die Klubleitung ihre Dankbarkeit für die einsatzfreudige Arbeit gegenüber Habisreutinger aus, die er während den letzten zehn Jahren intensiv ausführte.

Dank seiner Arbeitseinstellung, die auf Loyalität und absoluter Identifikation mit dem Klub beruhte, hat die Organisation des HCL enorme Fortschritte in verschiedenen von ihm betreuten Sektoren erzielt. Mit besonderer Überzeugung hat Habisreutinger die Strategie mit dem Einbau von Eigengewächsen aus der Nachwuchsabteilung in die erste Mannschaft verfolgt. Dies nicht zuletzt mit dem Projekt der Ticino Rockets (Swiss League).

Deswegen wünscht der HCL-Verwaltungsrat dem Professionisten Roland viel Zufriedenheit für die Fortsetzung seiner Karriere und der Person Roland eine glückliche Zukunft.

(rsz)