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09.12.2015

HC Lugano - EHC Biel: Kommentar und Höhepunkte

Der HC Lugano fand auch an einem wenig inspirierten Abend auf die Siegesstrasse. Dies ist ein Charakterzug, welcher einer Mannschaft zugesprochen wird, welche über starke, solide und siegesgewisse Eigenschaften verfügt. Die Bianconeri-Panther indes mit diesen Qualitäten zu loben, scheint uns noch etwas früh. Trotzdem geht der 3:1-Erfolg in der Resega gegen den EHC Biel in diese Richtung.

Im Vergleich zu den starken Partien gegen den HC Fribourg-Gottéron und SC Bern vom letzten Wochenende sah man am Dienstagabend, vor weniger Publikum als üblich, einen über weite Strecken recht passiven HC Lugano am Werk.

Die Reflexparaden und Konzentration von Merzlikins haben die Luganesi vor einem Rückstand gegen die sehr stichig auftretenden und krisengeschüttelten Bieler bewahrt. Seitens der Luganesi wurde die Torlust von Klasen und Pettersson vorerst durch Pfostenschüsse nicht gestillt.

Die Partie entschied sich im dritten Drittel. Stapleton eroberte sich im Forechecking und nach einer Unaufmerksameit von Ex-HCL-Verteidiger Marco Maurer den Puck und leitete diesen zu Walker weiter, der 1:0-Torschütze Bertaggia intelligent freispielte. Somit hat der junge Stürmer mit der Nummer 13 den vierten Saisontreffer untergebracht. Rückkehrer Vauclair traf, nach dem er von Martensson hinter dem Slot mustergültig bedient wurde. Damit feierte er seinen ersten Saisontreffer. Letztlich profitierte Pettersson von einem riesen Schnitzer von Biel-Torhüter Simon Rytz, der den Puck aus seiner Fanghand irrtümlich aufs Eis legte. Danach hatte der wirblige Schwede keine Mühe das 3:0 im verlassenen Seeländer Kasten zu platzieren.

Die Geduld machte sich letztlich bezahlt. Nun haben die Bianconeri-Panther vier Siege hintereinander realisiert. Und weiter resultierten aus den letzten zehn Partien bemerkenswerte acht Erfolge. Somit ist weder der HC Fribourg-Gottéron noch Genf Servette HC im vorderen Klassement weit von den den Luganesi entfernt... (rsz)


züruck