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01.11.2015

Genf Servette HC - HC Lugano: Kommentar

Die Ankunft von Neo-HC Lugano-Trainer Doug Shedden reichte nicht aus, um die Negativserie bei Auswärtsspielen der Bianconeri-Panther zu beenden. In der Tat wurden die Luganesi in der Genfer Les Vernets-Halle von den Servettiens mit 4:2-Toren bezwungen. Damit haben sie nun sieben Partien hintereinander auf fremdem Eis verloren.

Obwohl man in der Calvinstadt in den letzten Jahren viele bittere Momente erlebte, gibt es diesmal auch einige positive Notizen zu bemerken. So stimmte diesmal vor allem die Einstellung. Hirschi & Co. rackerten von Anfang bis zur Schlusssirene mit viel Herzblut. Eine Tugend, die in den letzten Wochen nicht immer erkenntlich war. Auch nachdem sie drei Treffer einkassierten, haben sie den Kopf nicht verloren.

Ferner wurde auch im Spielaufbausystem eine Verbesserung festgestellt. So funktionierte das Verlassen des eigenen Drittels schneller, als zuvor. Zudem war das Defensivverhalten im Vergleich zum Vorabend in der Resega gegen die Langnauer disziplinierter. Auch das Spiel nach vorne war von weniger Fehlern gekennzeichnet. Deswegen gestaltete sich der Zug aufs gegnerische Gehäuse schnörkelloser. Dafür sprechen die beiden Treffer in Genf: Das provisorische 1:1 gelang Sannitz, nach einem Durcheinander im Slot und das ebenso provisorische 2:2 erzielte Kienzle mit einem Direktschuss, der noch von einem Servette-Verteidiger abgelenkt wurde.

Für die Differenz zugunsten der Grenats sorgten indes die "Special Teams". So trafen die Jungs von GSHC-Trainer Chris McSorley gleich dreimal in Überzahl. Damit bestraften sie die Luganesi für teilweise unnötige Strafen knallhart. Die Bianconeri-Panther selbst nutzten nur eine, der vier Überzahl-Situationen für eine Tormouche aus.

Nun öffnet sich für Doug Shedden, während der Nationalmannschafts-Pause, ein Zeitfenster von zehn Tagen, wo er nun intensiv mit der Mannschaft arbeiten kann. Die nächste Partie des HC Lugano steht am 10. November 2015, beim Lausanne HC auf dem Programm. Obwohl Merzlikins, Chiesa, Hofmann, Morini und Kostner jeweils mit ihren Nationalteams unterwegs sind, kann er diese Tage optimal für intensive Trainings mit den Bianconeri-Panther ausnützen. (rsz)


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