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25.10.2015

HC Lugano - HC Ambrì-Piotta: Kommentar

Im 205. Tessiner Derby, zwischen dem HC Lugano und HC Ambrì-Piotta, sicherten sich die Bianconeri-Panther in der Resega, vor ausverkaufter Kulisse mit 7800 heissblütigen Zuschauern, einen verdienten 6:3-Erfolg. Somit bekamen die Fans eine Partie mit vielen Toren, voller Begeisterung, einiger Fehler und vieler Strafen zu sehen. Dabei kassierte Chiesa sogar eine 5-Minuten- und Spieldauer-Disziplinarstrafe. Trotzdem siegten die Bianconeri-Panther am Schluss verdient, denn sie zeigten mehr Siegeshunger und holten so wichtige drei Zähler fürs Klassement.

Die Luganesi mussten das Spiel weiter ohne die verletzten Brunner, Walker, Steinmann und Bertaggia angehen und ad Interim-Coach Wohlwend revolutionierte die Sturmlinien, bei seinem zweiten Auftritt als Cheftrainer. Das erste Drittel war mit fünf erzielten Toren ein wahrhaftiges Feuerwerk. Ausserdem musste HCL-Goalie Manzato bereits nach 8 Minuten verletzungshalber seinen Posten Merzlikins überlassen, der danach entschlossen agierte. Ferner vergab man beidseitig haufenweise gute Torchancen.

Ohne Tore blieb indes der zweite Abschnitt. Allerdings beklagten die Luganesi in dieser Phase drei und die Biancoblù mit Giroux ingesamt vier Pfostenschüsse. Bei Lugano waren Pettersson (in Unterzahl!), Sannitz sowie Ulmer unter diesem Umstand nicht vom Glück begünstigt.

Die Resega vibrierte auch im dritten Drittel, dank der allgemeinen Derby-Leidenschaft. Letztlich besorgte Ex-HCAP-Stürmer Hofmann mit einem Treffer ins verlassene Ambrì-Piotta-Gehäuse das 6:3-Schlussresultat zugunsten der Bianconeri-Panther. Danach liessen sich die HCL-Cracks noch eine Weile im Stadion feiern und freuten sich gleichzeitig riesig über den in allen Belangen eminent wichtigen Erfolg. (rsz)


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