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23.10.2015

EHC Biel - HC Lugano: Kommentar

Die erste Partie des Wochenendes, unter der interimistischen Führung des Trainerduos Christian Wohlwend und Leo Luongo endete mit einer klaren 5:1-Niederlage beim EHC Biel, in deren brandneuen Tissot Arena. Dabei siegten die Seeländer gegen einen sichtlich in Schwierigkeiten steckenden HC Lugano verdient.

Die guten Vorsätze konnten im Seeland nicht in die Realität umgesetzt werden. Die Einsatzfreudigkeit stimmte zwar, doch dabei blieb die offensive Wirkung zu harmlos. So agierten die Bianconeri-Panther meist konfus und zeigten vor dem gegnerischen Kasten zu wenig Präsenz. Und in defensiver Hinsicht leisteten sie sich ein weiteres Mal zu viele individuelle Fehler.

In psychologischer Hinsicht hätte die Partie eventuell eine Kehrtwende zugunsten der Luganesi nehmen können, wenn der vermeintliche 2:1-Anschlusstreffer durch Morini anerkannt worden wäre. Der Treffer wurde indes annulliert, weil die Schiedsrichter eine Torraumbehinderung Kostners gegen Biel-Torhüter Rytz taxierten. Noch vor Ende des zweiten Abschnitts schoss Daniel Steiner den dritten Seeländer Treffer, der in Frage gestellt wurde, weil das HCL-Gehäuse bereits vorher aus der Verankerung rutschte.

Klasens Tor in Überzahl zum 3:1 hielt die Partie bis zum vierten Bieler Tor, durch Nicolas Steiner offen. In der Schlussphase erhöhte schliesslich PostFinance-Topscorer Pär Arlbrandt zum 5:1-Endresultat zugunsten der Seeländer.

Somit zeigte der psychologische Schock nach dem Trainerwechsel keine Wirkung. Nun wünschen wir der Mannschaft von ganzem Herzen, dass der Adrenalinschub fürs Tessiner Derby gegen die Cousins des HC Ambrì-Piotta so stark ansteigt, damit die nötige Energie ins Team zurückkehrt und der Derbysieg entschlossen und voller Tatendrang angepeilt werden kann. (rsz)


züruck