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11.10.2015

HC Lugano - ZSC Lions - mit den besten im Gleichgewicht

Möglicherweise hat man den besten HC Lugano in dieser Saison gegen die ZSC Lions aus Zürich gesehen. Trotzdem und unter dem Applaus seiner Tifosi (Fans) verliessen sie das Eis mit nur einem Punkt in der Tasche. Letztlich siegten Seger & Co. mit 3:2 nach Verlängerung.

So drückten die Bianconeri-Panther während quasi der gesamten Spielzeit aufs Tempo und schlugen einen hohen Rhythmus an, der von viel Mut geprägt war. So spielten die Luganesi regelmässig mit sieben Abwehrleuten und 12 Stürmern. Dadurch konnten sie die Limmatstädter stark unter Druck setzen, doch diese wurden von ihrem jungen Goalie Schlegel im Spiel gehalten.
 
Der Überzahl-Treffer von Filppula sowie der erste Saisontreffer des sich in aufsteigender Form befindlichen Martensson reichten nicht aus, um die Mannschaft von Trainer Marc Crawford in die Knie zu zwingen. So ereilte die Luganesi das gleiche Schicksal, wie am Vorabend in Bern. Man verlor die Partie, weil man zu wenig Tore bewerkstelligte.
 
Wirklich schade. Innert 24 Stunden hat man den starken Bernern und Zürchern die Stirn geboten, aber dabei keinen Sieg geholt. Somit hat man für eine bessere Klassierung in einer ausgeglichenen Meisterschaft zu wenig erreicht.
 
Wir sind indes sicher, dass sich die hartnäckige Arbeit bezahlt macht. So muss man grundsätzlich nur den einen oder anderen individuellen Fehler vermeiden und gewisse Details verbessern. Dazu wird sich auch noch das nötige Quäntchen Glück auf die Seite der Bianconeri-Panther wenden. (rsz)


züruck