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26.09.2015

SCL Tigers vs. HC Lugano - im Zeichen der Jungen

Man könnte zum Sieg des HC Lugano bei den SCL Tigers zu Langnau viel berichten, der letztlich nach Penaltyschiessen erkämpft wurde.

Ohne ein Haar auf der Zunge zu haben, darf behauptet werden, dass die Luganesi im Emmental einen Rückschritt in Sachen Intensität, Abschlussstärke sowie im technischen und taktischen Verhalten, im Vergleich zum Fortschritt gegen den HC Ambrì-Piotta und Genf-Servette HC, vollzogen haben.

Man könnte auch sagen, dass die talentierten Spieler für die Entscheidung verantwortlich waren. So sorgten Brunner und Filppula fürs erste Überzahltor. Der gleiche Brunner, Pettersson sowie Klasen trafen danach im Penaltyschiessen. Dabei düpierte die Nummer 86 den Langnauer Keeper Ciaccio mit einem raffinierten Trick mittels Handgelenkschuss.
 
Uns gefällt indes besonders zu erwähnen, dass die Baumeister des Erfolges in der Ilfis-Halle drei junge Cracks waren, die noch nicht einmal 23 Jahre alt sind.
 
Elvis Merzlikins (Jahrgang 1994): über weite Strecken der Partie war er der beste Mann auf dem Eis. Der junge Goalie parierte das Mögliche und ein paar Mal ebenso das Unmögliche. Insgesamt hat er seine Mannen vor einer möglichen Niederlage gerettet. So verhinderte er vor Ende des dritten Drittels den dritten Langnauer Treffer, der womöglich die Entscheidung zugunsten der Emmentaler bedeutet hätte. Im Penaltyschiessen setzte er sich gegen seinen Kontrahenten Ciaccio eisklar durch.  

Luca Fazzini (1995): Er hat ein Muster seiner Qualitäten beim 2:2-Ausgleich Walkers abgegeben, indem er sich dribbelstark bis in den Slot vorkämpfte und den Treffer mustergültig vorbereitete.
 
Zum Schluss Grégory Hofmann (1992): Aus dem nichts hat er aus seinem Zylinder einen millimetergenauen Handgelenkschuss gezaubert, der drei Minuten vor Schluss die Bianconeri-Panther in die Verlängerung hievte. Damit hat er seine Persönlichkeit und technisches Können bei der Schussabgabe unter Beweis gestellt. (rsz)

 



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