Alle Nachrichten
03.01.2018

Alles muss wieder zurückgewonnen werden

Mit der Niederlage am Dienstag im Hallenstadion gegen die ZSC Lions (6:1) ist der HC Lugano im Klassement definitiv in eine Sechsergruppe (HC Davos, EV Zug, HCL, EHC Biel, Genf-Servette HC und ZSC Lions) gefallen. Diese Teams trennen, zwischen dem zweiten und siebten Tabellenrang, nur gerade fünf Punkte.

Die Leistungen und Resultate in den Monaten September, Oktober und November 2017 haben Chiesa & Co. erlaubt, einen Platz in der "Business Class" des National League-Klassements einzunehmen. Und hatten die Bianconeri die Ehre gleich auf dem zweiten Rang hinter dem vorne abgesetzten SC Bern zu liegen. Notabene bezwangen die Mannen von Trainer Greg Ireland gerade den klaren Tabellenführer bisher zweimal.

Nun gilt es für Spieler, Trainerstab, Tifosi (Fans) und Massenmedien das Register auszuwechseln. Mit anderen Worten muss alles Erreichte wieder aufs Neue zurückgewonnen werden. So ist ein Steigerungslauf im Hinblick auf die finale Meisterschaftsphase grundlegend. Ab sofort ist wieder jeder Punkt und jede Partie von enormem Stellenwert.

Man sagt immer, dass dem Tessiner Derby jede Prognose entgeht, da immer die puren Emotionen ausschlaggebend sind. Nun liegen den Bianconeri binnen 48 Stunden zwei alarmierende Spiele bevor, bei denen der HCL die Möglichkeit hat aus der negativen Spirale zu finden, in welche er seit Anfang Dezember 2017 geraten ist. So müssen diese beiden Herausforderungen neben klarem Kopf und Rationalität, ebenso entschlossen und abschlussstark angegangen werden.

Vor der Olympia-Pause stehen, zwischen dem 5. Januar und 3. Februar 2018, noch 12 Regular Season-Spiele auf dem Programm: Dabei spielen die Bianconeri fünfmal in der Resega und siebenmal auswärts. Für den HC Lugano muss das Ziel lauten, wieder zur vorher vorhandenen Charakterstärke, Persönlichkeit und Spielsystem zurückzufinden, welche das Team im vergangenen Herbst und seit Jahren erstmals wieder so positiv stabil und sicher ausgezeichnet hat. 

(rsz)


züruck