Alle Nachrichten
01.12.2017

HC Lugano begeistert selbst in Schwierigkeiten

Drei Auswärtsspiele, drei Siege. Fünf Gegentore, 13 Treffer.

Eine super Leistung von Goalie Merzlikins in der Valascia, das erste Shutout von Torhüter Manzato in der Les Vernets-Halle zu Genf.

Nach drei Niederlagen hintereinander gegen HC Fribourg-Gottéron, EHC Biel und EV Zug hat der HC Lugano wieder auf die Siegesstrasse zurückgefunden. Dabei waren organisierte Defensive, Entschlossenheit in den Zweikämpfen im Slot, Demut und Fantasie im Dienst des Kollektivs federführend.

Der Erfolg am Donnerstagabend in Genf (4:0) ist dafür sinnbildlich. Mit Sanguinetti, Furrer, Ulmer, Wellinger, Cunti und Brunner fehlten sechs Stammspieler. Chiesa & Co. haben in der Calvinstadt, durch Festigkeit, Zusammenhang und offensiver Effizienz in dieser schwierigen Zeit überzeugt. Morini (Foto F. Eicher) erzielte seine beiden ersten Tore in der laufenden Meisterschaft. Nur knapp ging er am persönlichen Hattrick vorbei, um die Arbeit zusammen mit seinen Sturmgefährten Reuille und Bertaggia noch fetter zu unterstreichen. Allerdings die Statistik, welche die Bianconeri-Herzen noch höher schlagen lässt, ist diejenige, dass - auch wenn in verschiedenen Epochen - 12 HCL-Cracks im Einsatz standen, die aus der Luganeser Nachwuchsabteilung stammen.   

Diese Liste beginnt mit Vauclair (1997 in der Resega angekommen und ein Jahr später Schweizer Meister mit den HCL-Elite-Junioren), gefolgt von Chiesa (er war im 2005 ein 18-jähriger Elite-Junior), Sartori (Vize-Schweizer Meister 2014 mit den Elite-Junioren), Riva (Bianconero seit dem Mini-Alter), Matewa (18-jährig), die super DOC-Bianconeri Ronchetti, Fazzini, Sannitz und Bertaggia sowie zum Schluss Morini, Romanenghi und Zorin (alle seit den Novizen beim HC Lugano). Und zusätzlich ein gewisser Goalie Merzlikins, der am Donnerstag auf der Ersatzbank sass...

(rsz)


züruck