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02.09.2017

Dritter Bianconeri-Sieg an der Coupe des Bains

Lugano - AIK Stoccolma 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)

Lugano: Müller; Furrer, Ulmer; Ronchetti, Wellinger; Kparghai, Chiesa; Bertaggia, Lapierre, Fazzini; Hofmann, Lajunen, Bürgler; Morini, Sannitz, Walker; Romanenghi, Cunti, Reuille; Demuth.

Abwesend: Sanguinetti, J. Vauclair, Riva (alle krank), Brunner,  Klasen (beide verletzt) und Merzlikins (geschont).

Tore: 3.21 Lundberg (Ivarsson) 0:1. 19.16 Bürgler (Lajunen, Furrer/Ausschlüs Claesson, Windlert) 1:1. 30.23 Hofmann (Fazzini, Lapierre/Ausschluss Claesson) 2:1, 42.25 Cunti (Walker, Lajunen/Ausschluss Claesson) 3:1, 44.53 Holm 3:2. 42.25 Chiesa (Hofmann) 4:2.

Strafen: 5 x 2’ gegen Lugano. 9 x 2’ gegen Stockholm.

Dank drei Erfolgen binnen vier Tagen und zuletzt gegen AIK Stockholm mit 4:2-Toren, sicherte sich der HC Lugano den Turniersieg an der Coupe des Bains zu Yverdon. Somit haben sie die Reihe der Vorsaisonpartien mit einem Lächeln auf den Lippen beendet und so den Meisterschaftsauftakt vom kommenden Freitag, 8. September 2017, in der Resega und im Tessiner Derby, gegen den HC Ambrì-Piotta ideal lanciert. Dazu kündet sich ein heissblütiger Saisonauftakt vor ausverkauften Rängen an.

Klar, die schwerwiegende Schulterverletzung von Damien Brunner muss in den nächsten Tagen operiert werden. Dadurch fällt der Stürmer rund drei Monate aus und das hinterlässt natürlich einen faden Nachgeschmack. Trotzdem muss man optimistisch nach vorne blicken, obwohl man im Waadtland weitere Abwesende zu beklagen hatte. Schliesslich hat die Truppe von Trainer Greg Ireland indes viele positive Signale gesendet.

Goalie Manzato, aber der junge Schlussmann Müller haben wichtige Bein- und Kopfarbeit auf dem Eis und zwischen den Pfosten geleistet. Die leicht angeschlagenen Ausfälle von Vauclair, Sanguinetti und Riva haben dem Trainerstab die Möglichkeit gegeben Rückkehrer Wellinger sowie dem langzeitverletzten Kparghai viel Eiszeit in der Abwehr zu schenken. Nach den am Mittwoch gegen Malmö hinten noch offenen Türen, haben die die Bianconeri die Defensivphase besser in den Griff bekommen und in den weiteren zwei Spielen gegen den HC Freiburg-Gottéron und AIK Stockholm nur noch drei Gegentore zugelassen.

15 Treffer und ein funktionierendes Überzahlspiel zusammen in drei Partien stellen eine gute Marke dar. Dies obwohl, dass ein Spielmacher wie Klasen noch fehlte. In Überzahl zeigten sich vor allem Hofmann, Fazzini und Lapierre besonders inspiriert, aber auch Lajunen bestätigte seine Wichtigkeit.

Das Ziel der nächsten Woche ist, die angeschlagenen Spieler zurückzugewinnen, damit man ebenso mit ihnen in die neue Regular Season starten kann. Ausserdem ist die Moral hoch und das Kontingent quasi komplett.

(rsz)


züruck