Alle Nachrichten
27.03.2016

Spiel 5 (Genf Servette HC - HC Lugano): Matchbericht und Höhepunkte

Der knallharte Kampf geht weiter. Sobald man den Eindruck erhält, dass sich nun der HC Lugano oder Genf Servette HC auf der Verliererstrasse befindet, wendet sich das Blatt umgehend. Sportlich gesehen, kann man hier durchaus von einer wahrhaftigen Schlacht sprechen.

Dies gilt diesmal für den HC Lugano in der Les Vernets-Halle zu Genf. Obwohl die Bianconeri solid, kompakt und zynisches Kontereishockey zeigten, lagen sie bis 15 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit mit 2:1 im HIntertreffen.

Mit dem Mut der Verzweiflung realisierte letztlich Grégory Hofmann kurz vor Ende den 2:2-Ausgleich und rettete damit die Bianconieri in die Verlängerung. Hofmann, der nach seiner Sperre vor allem im Viertelfinal gegen den EV Zug für Furore sorgte, war bis anhin gegen die Grenats nicht gleichermassen auf Touren gekommen. Nun versenkte Luganos Nummer 15 seinen Abschluss, zwischen Servette-Hüter Mayers Beinschonern hindurch, zum vielumjubelten Ausgleich. Damit kam es in Spiel 5 zur dritten aufeinander folgenden Verlängerung.
 
Der Treffer ins HCL-Glück bewerkstelligte Tony Martensson, der in diesen Play-offs nie enttäuscht und omnipräsent ist. So traf er nach nur etwas mehr als einer Minute Spielzeit der Verlängerung zum dritten HCL-Sieg in der Calvinstadt nacheinander.
 
Das Zuspiel servierte ihm - schon fast logisch - Linus Klasen. Allerdings war diesem zuvor einer der bekannten Energieläufe übers ganze Eisfeld von Julien Vauclair vorausgegangen.
 
Genau so schön war der Führungstreffer des dritten "Drei-Kronen"-Cracks Fredrik Pettersson, der nach seiner Fingerverletzung voller Mut und Tatendrang war.
 
Am Ostermontag geht es in die Resega zu Spiel 6 zurück. Beide Teams haben rund 40 Stunden Zeit, um ihre Batterien vollzuladen. Dabei ist die Umstellung auf Sommerzeit inbegriffen.

(rsz)


züruck