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20.03.2016

HC Lugano - Genf Servette HC: Matchbericht und Höhepunkte

Früher oder später musste es passieren! Die fantastische Playoff-Serie des HC Lugano fand am Samstagabend in der Resega, nach fünf aufeinander folgenden Siegen, ihr Ende. In der Tat setzte sich der Genf Servette HC mit 2:1-Toren nach Verlängerung durch. Dabei schoss Antonietti die Grenats nach 67.23 zum Erfolg.

Im Vergleich zu Spiel 1 in der Les Vernets-Halle zu Genf entwickelte sich in der Resega und in Spiel 2 eine andere Partie, die taktsicher, blockierter, weniger intensiv und weniger böse geführt wurde. So hätte der Siegespegel auf beide Seiten kippen können. Entscheidende Torchancen hatten sich Luganesi, wie Genfer immer wieder erarbeitet. Vielleicht haben die Mannen von Servette-Trainer McSorley an diesem Abend etwas mehr Entschlossenheit unter Beweis gestellt. Dabei wollten sie unbedingt vermeiden, dass sie in der Halbfinal-Serie nach zwei Partien bereits mit 2:0 in Rückstand gerieten.

Die Ungeschlagenheit des auf jeden Fall wieder überzeugenden Lugano-Goalie Merzlikins dauerte in der Halbfinal-Serie gegen die Genfer Adler insgesamt 98 Minuten und 40 Sekunden. Letztlich erwischte ihn Pyatt aus der Kurzdistanz. Auch die anderen beiden Treffer wurden im Slot erzielt. So traf Martensson zum einzigen Bianconeri-Treffer in Überzahl und im Startdrittel. Den Genfer Siegestreffer realisierte Antonietti ebenso aus nächster Tornähe.

Verstehen wir uns. Der HC Lugano hat auch am Samstagabend alles gegeben. Die Einstellung und Kampfkraft stimmte. Allerdings fehlte es an Konkretheit und Killerinstinkt. Genau diese Aspekte machten die Differenz beim HCL-Sieg in der Calvinstadt und in Spiel 1 aus.

In den Play-offs gibt es weder für Bitterkeit noch Enttäuschung Platz. Die Seite muss sofort umgeblättert werden. Der Fokus der eigenen Energien richtet sich umgehend aufs nächste Spiel aus. Dies mit der Gewissheit, dass man sich steigern kann und dies ebenso ein Muss ist.

(rsz)


züruck