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18.03.2016

Genf Servette HC - HC Lugano: Matchbericht und Höhepunkte

HC Lugano - eine wahre Mannschaft!

Mit den gleichen Waffen war man schon gegen den EV Zug in den Playoff-Viertelfinals erfolgreich. Nun besiegten die Bianconeri im ersten Match der Halbfinalserie, den Genf Servette HC in deren Les Vernets-Halle und in Spiel 1 gleich mit 5:0-Toren.

Die Bianconeri zeigten dabei Opferbereitschaft auf dem ganzen Rink und vor allem vor Goalie Merzlikins, der eine perfekte Vorstellung ablieferte (gilt auch für Manzato, der ihn nach einem Zusammenprall mit D'Agostini, zwischen der 7. und 13. Minute, ersetzen musste). Zudem spielte die Abwehr solid und das Unterzahlspiel funktionierte blendend. Weiter zeigten sich die Luganesi vor dem gegnerischen Kasten eiskalt und verwerteten ihre Torchancen effizient.

In den ersten zwanzig Minuten entledigte man sich gegenseitig den playoffgewohnten Spannungen. So kam es immer wieder zu provozierenden Wortgefechten. Dies notabene schon vor dem ersten Bully (Puckeinwurf). In den Ecken und der Bande entlang wurde auch beidseitig fleissig knallhart gecheckt.

Der HC Lugano gab den Mannen von Servette-Trainer Chris McSorley sofort zu verstehen, dass sie absolut bereit sind, um die Genfer Schläge und korrekten Checks - nicht gegen den Kopf in den Fällen von Slater gegen Vauclair sowie Rod gegen Ulmer - zu entgegnen. Die Bianconeri schenkten den Calvinstädtern keinen Zentimeter Eis zum körperlichen Nulltarif.

Herausragend die prozentuale Effizienz von Hirschit & Co. in der Genfer Les Vernets-Halle. So realisierte Klasen den ersten HCL-Treffer mit dem ersten HCL-Schuss. Danach verdoppelte Martensson das Resultat zugunsten der Gäste, auf ein butterweiches Brunner-Zuspiel hin, und das 3:0 entstand wiederum durch Klasen kurz vor der zweiten Pausensirene. Dies alles obwohl der Genf Servette HC vor allem im Mitteldrittel extrem viel Druck ausübte.  

Im dritten Abschnitt zeigten sich die Luganesi entschlossen und kompakt. Im Gegenteil zu den Servettiens, denen zunehmend die Ideen in der Offensive ausgingen. So profitierte Walker von einem haarsträubenden Abspielfehler von Grenat-Torhüter Mayer und schob zum 4:0 ein, während später Morini, in der letzten Minute das 5:0-Schlussresultat bewerkstelligte, indem er im Fallen den Puck in die linke obere Torecke hob.

Am Samstagabend kommt es in der Resega zur zweiten Auflage. Dabei müssen die Genfer auf die vom Einzelrichter gesperrten Slater und Rod verzichten. 

(rsz)


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