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06.03.2016

HC Lugano - EV Zug: Matchbericht und Höhepunkte

Zuerst die Fakten: Das Doppelpack von Martensson, 2 Powerplay-Treffer, ein filigraner Treffer aus Brunners Handgelenk stammend und der unglaublich verwandelte Penalty von... Lorenz Kienzle!

Dank vier Toren setzte sich der HC Lugano im zweiten Spiel, der Playoff-Viertelfinalserie gegen den EV Zug und vor eigener Kulisse, mit 4:2 durch. Damit führen die Luganesi in der Serie mit 2:0-Erfolgen.

In gewisser Hinsicht erinnerte die zweite Partie ans erste Aufeinandertreffen, der beiden Widersacher in der Bossard Arena zu Zug. Die Innerschweizer zeigten bisweilen flüssigere Angriffsaktionen und sicherten sich eine gewisse Feldüberlegenheit. Dazu antworteten die Schützlinge von HCL-Trainer Doug Shedden mit Demut, defensiver Disziplin, einem super Torhüter (Merzlikins) sowie dem Zuschlagen in Sachen Tormouchen im richtigen Moment. 

Das erste Drittel endete 1:1. Den Zuger Führungstreffer durch Schlumpf egalisierte Martensson (in Grossform!), nach mustergültiger Angriffsaktion mit seinen schwedischen Stürmerkollegen Pettersson und Klasen zusammen. Die erstmalige Luganeser Führung bewerkstelligte Brunner in Überzahl. Der gleiche Stürmer mit der Nummer 98 war danach Unglücksrabe, als er ein Eigentor zum provisorischen 2:2-Ausgleich der Zuger fabrizierte. Noch vor der zweiten Sirene schoss indes Martensson die Einheimischen wieder in Front, indem er einen Abpraller nach einem Pettersson-Geschoss kaltschnäuzig zum 3:2 zugunsten des HCL abschloss. 

In dritten Abschnitt drückten die Gäste den HC Lugano in die Defensive. Allerdings holte Kienzle nach einem schnellen Konter einen Penalty heraus, den er eiskalt und gekonnt, zwischen den Beinschonern von EVZ-Goalie Stephan, zum matchentscheidenden 4:2, platzierte. Damit löste er beim Bianconeri-Publikum (insgesamt 6746 Zuschauer in der Resega) einen unbändigen Freudestaumel aus.

Somit geht es nach dem definitiven 4:2-Erfolg am Dienstag auf zum Wiedersehen in Spiel 3 beim EV Zug.
(rsz)


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