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24.01.2016

SC Bern - HC Lugano: Kommentar und Höhepunkte

Neben fünf von sechs möglich geholten Punkten waren beim HC Lugano am letzten Wochenende zwei Gesichter und ein Geniestreich dominant.

Die Mannschaft steht und glaubt an ihre eigenen Fähigkeiten. Zudem zeigt sie Persönlichkeit und folgt den Richtlinien des Trainerstabs. Der Beweis dazu? Die beiden ersten Drittel am letzten Freitag in der Resega gegen den HC Fribourg-Gottéron und am Samstag beim SC Bern haben dies bewiesen. Beide Male ist der HC Lugano mit der richtigen Einstellung in die Spiele gestiegen und demonstrierte die nötige Aggressivität und riss ebenso das Spieldiktat an sich. So kreierten die Sturmlinien einige Tormöglichkeiten, welche sie auch recht effizient ausnutzten.

Allerdings zeigen die Luganesi weiter Tendenz, sich nach einem Vorsprung zu fest auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Wie schon gegen Lausanne und Fribourg-Gottéron gesehen, haperte es in dieser Hinsicht im dritten Drittel auch in der PostFinance Arena beim SC Bern. Schliesslich gelang es den Hauptstädtern den 2:2-Ausgleich binnen kurzer Frist zu erzielen. Dies ist eine gefährliche Tendenz. Es scheint, als könne man sich nach einem Vorsprung zurücklehnen und das Zepter dem Gegner überlassen, anstatt wie zuvor um jeden Puckbesitz unbarmherzig zu kämpfen. Man bekommt das Gefühl, als würde jemand den Stecker aus der Dose ziehen und den Strom abstellen.

Der Geniestreich? Ja. In der Tat vollbrachte Damien Brunner diesen, indem er den entscheidenden Penalty zugunsten der Bianconeri-Panther  in magistraler Manier verwandelte. Dazu gilt zu erwähnen, dass Brunner in der letzten Partien im Dress der Luganesi zu seiner Bestform aufgelaufen ist. (rsz)


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