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09.01.2016

EHC Biel - HC Lugano: Kommentar und Höhepunkte

Obwohl die Luganesi eine nicht ganz überzeugende Leistung beim EHC Biel ablieferten, schaute am Schluss und im Playoff-Rennen ein wichtiger 3:2-Erfolg des HC Lugano in der neuen und schmucken Tissot Arena heraus. Am Sonntag kommt es zur umgekehrten Treffen in der Resega.

Der HC Lugano konnte die Partie nicht nach Wunsch verwalten. Obwohl sie zu Beginn der Partie von der Bieler Aggressivität überrascht wurden, schossen sie sich mit Pettersson und nach dessen Scharfschuss in doppelter Überzahl im ersten Drittel in Front. Zur Resultaterhöhung zugunsten der Bianconeri-Panther kam es Anfang des zweiten Abschnitts, als Martensson erneut in Überzahl ins Schwarze traf. Er reagierte nach einem Stapleton-Schuss und einer ungenügenden Abwehr von Biel-Hüter Rytz am schnellsten. In der 29. Minute traf der US-Amerikaner Stapleton selbst zum 3:0, was eigentlich schon die Matchentscheidung schien.

Obwohl die Seeländer konfus spielten, kehrten sie mit dem Treffer von Dave Sutter ins Spiel zurück, weil sich der HC Lugano zu fest auf seinem Vorsprung ausruhte. Nach einem Pfostenschuss Bertaggias bewerkstelligte Spylo mit einer fulminanten Einzelaktion den Bieler Anschlusstreffer, der dazu führte, dass die Luganesi bis zum Schluss um ihren Sieg zittern mussten.

Einmal mehr entpuppte sich Goalie Merzlikins als bester HCL-Crack. Er überzeugte mit einigen schwierigen Abwehrparaden. Mit zunehmender Spieldauer verlor die Mannschaft ein wenig ihr Spielsystem. Ein Glück für alle, dass an diesem Abend das Überzahlspiel wieder effizient war.

Am Sonntag, 15.45 Uhr, kommt es zur Revanche in der Resega. Seitens der Luganesi ist dabei mehr Ordnung und Intensität gefragt. (rsz)


züruck